Psychische Veränderung

Stimmungsschwankungen bei Schwangeren sind ja allgemein bekannt. Die Laune wechselt häufig zwischen, Müdigkeit und Arbeitseifer, Wohlbefinden und Übelkeit, Freude und Niedergeschlagenheit. Jede Frau muß sich erst mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie jetzt Mutter wird, auch dann, wenn man sich ein Kind gewünscht hat. In den ersten vier Monaten hat man noch keine oder nur eine geringe Beziehung zu dem Kind. Im Vordergrund steht vielmehr die Frage: " Bin ich nun schwanger oder nicht?" und "Wie stehe ich zu meiner Schwangerschaft?".
Nach dem fünften Monat spürt man Kindsbewegungen, auch der Bauch wächst und so bleibt der Zustand der Umgebung nicht mehr geheim. Der Interessenkreis verengt sich immer mehr auf das Kind. In dieser Zeit geht es den meisten Schwangeren sehr gut. Man stellt sich immer mehr auf das Kind ein, macht Pläne für die Zeit nach der Geburt.
Im dritten Trimenon empfinden viele Frauen ihre Schwangerschaft als Belastung. Man fängt an die Geburt herbeizusehen, hat aber gleichzeitig Angst davor. Immer wieder beschleicht einen auch die Angst, das Kind könne behindert zur Welt kommen, oder man könne eine Fehlgeburt erleiden. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, einen Geburtsvorbereitungskurs zu machen.